Schwangerschaftsstreifen per Laser entfernen

Schwangerschaftsstreifen per Laser entfernen

Dehnungsstreifen nach der Schwangerschaft per Laser entfernen zu lassen, liegt voll im Trend. Prominente wie Kim Kardashian machen es vor. Aber ist das Lasern der Schwangerschaftsstreifen wirklich so unproblematisch und für jeden geeignet?

Was musst du bei der Entfernung beachten?

Generell solltest du mindestens 6 Monate nach der Geburt warten, bevor du den Eingriff per Laser vornehmen lässt. Ein Eingriff reicht übrigens nicht aus. Du solltest mit durchschnittlich 5 Terminen rechnen. Pro Eingriff musst du bis zu 45 Minuten rechnen, abhängig von der Anzahl deiner Dehnungsstreifen. Die Kosten belaufen sich schnell auf einen vierstelligen Betrag, den die Krankenkasse üblicherweise nicht übernimmt.

Wie bei jedem medizinischen Eingriff sind auch bei Laserbehandlungen Risiken möglich. Es können z.B. Schwellungen und Entzündungen an den behandelten Stellen entstehen. Du solltest dich in jedem Fall zunächst von deinem Hautarzt und dem potenziell behandelnden Chirurgen genau über die Risiken aufklären lassen.

Wie war es bei meinen Schwangerschaftsstreifen?

Ich habe mich gegen einen Eingriff entschieden, obwohl ich schon nach meiner ersten Geburt sehr stark unter Dehnungsstreifen gelitten habe. Ich war noch unter 30. Generell gilt, dass in jungen Jahren die Haut noch straffer ist und dadurch eher reißt. Das hat bei mir voll zugetroffen.

Für mich persönlich sprechen folgende Gründe gegen den Eingriff:

  • Die hohen Kosten im Verhältnis zum zu erwartenden Ergebnis
  • Mir wurde die „Rio-Methode“ empfohlen, die mir insgesamt sehr aggressiv vorkam. Da ich ohnehin kosmetischen Eingriffen eher kritisch gegenüber stehe, hatte ich dabei große Zweife.

Nach der zweiten Geburt wurden meine Schwangerschaftsstreifen auch nicht mehr, so dass ich insgesamt damit leben kann. Durch mein Jumping-Fitness-Training ist mein Bauch ohnehin straffer und die Schwangerschaftsstreifen sind nicht mehr so dominant.

Jede Mami sollte für sich selbst entscheiden, ob die eigenen Schwangerschaftsstreifen einen Eingriff rechtfertigen. Was bringt der Eingriff im Verhältnis zu den Kosten und den evtl. gesundheitlichen Risiken.